Au pieds de la forêt noire en Allemagne, à Gengenbach, a eu lieu le 15 Avril 2019 un vernissage pour le moins original. 27 Oeuvres d'art sont exposées en pleine forêt, sur le chemin des phylosophes (Philosophenweg). Vous avez jusqu'en Avril 2021 pour aller voir sur place ! Programmez votre GPS sur Gengenbach, Wolfsweg 16, et arrêtez vous 400 mètres après la clinique. Là commence le chemin des philosophes.

Ci dessous le texte original en Allemand, paru dans le journal local de Gengenbach (village près d'Offenburg, à quelques kilomètres de Strasbourg)
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Rund 70 Kunstinteressierte erlebten die Eröffnung der neu gestalteten Kunst-Galerie am Philosophenweg. Spürbar war die Freude der Ausstellenden über das gelungene »Freiluft- Museum«.

27 Werke laden den Besucher zum Betrachten ein. Auf wetterfesten Reproduktionen von Gemälden und Fotoarbeiten, mit Installationen, Skulpturen und mehr interpretieren 24 Künstlerinnen und Künstler von »ARTist«  aus Gengenbach und Obernai entlang des Waldweges die von ihnen ausgesuchten Zitate auf ganz persönliche Weise.

Von wegen Wonnemonat: Nieselregen und Eiseskälte begleiteten am Samstag die Vernissage auf der Gengenbachder Wolfslache. Umso mehr freute sich Rüdiger Stadel, Vorsitzender des Künstlervereins aus Gengenbach, über die vielen Besucher, die der Einladung gefolgt waren. Unter den Gästen begrüßte er besonders Bürgermeisterstellvertreterin Gerda Bohnert, viele Stadt- und Ortschaftsräte, Heide Roussel, Vorsitzende des Obernaier ARTist-Kreises, Vertreter der Wirtschaftsunternehmen und die zahlreichen Kunstinteressierten. Er dankte den Sponsoren, die es mitermöglichten, dass diese Ausstellung erneut realisiert werden konnte. Heide Roussel zeigte sich über«schönste und größte Bilderbuch Gengenbachs«.

»Viel Gespür«

»Nur mit viel Gespür, Zeitaufwand und Liebe zur Kunst ist es möglich, derartige Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und somit den Besucher zu überraschen und neugierig zu machen« verdeutlichte Bürgermeisterstellvertreterin Gerda Bohnert und lobte in ihrer Eröffnungsrede das große ehrenamtliche Engagement und das wertvolle grenzüberschreitende Zusammenspiel aller Künstlerinnen und Künstler des grenzüberschreitenden Vereins.
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Was war zuerst da, Zitat oder Werk? Dieser Frage stellten sich Juliane Jung aus Gengenbach und Heide Roussel aus Obernai in dem hochinteressanten Zwiegespräch mit Rüdiger Stadel. Während Juliane Jung beim Anblick der ersten Bilder der Elbphilharmonie in Hamburg so fasziniert war, dass dieses Bauwerk  sofort in den Mittelpunkt ihrer Collage rückte, erlangte das Zitat von José Ortega  y Gasset »Das Kunstwerk ist eine imaginäre Insel, die rings von Wirklichkeit umbrandet ist«, erst danach Wirkung.

Heide Roussel hingegen beeindruckte der Ausspruch des griechischen Historikers Thukydides »Die Stärke einer Stadt liegt nicht in ihren Wällen, auch nicht in ihrer Flotte, sondern im Charakter seiner Menschen«, den sie als Neujahrswunsch erhielt.
Sie gestaltete dazu ein Gemälde mit dem Straßburger Münster als Inhalt, in eigener Interpretation in starken Rottönen. Trauriges Erlebnis am Rande: An dem Tag, an dem sie das Bild am Philosophenweg anbrachte, stand in den Abendstunden »Notre Dame de Paris« in Flammen. So hält jedes der 27 Werke seine ganz eigene Geschichte parat, die die Besucher nunmehr einladen in den Zitaten selbst nachzuspüren.

Klarinette mit Schwung

Schwungvolle Melodien der Klarinettisten Sophia Stange und Noel Treffinger  und ein eigens für dieses Ereignis erstellte Mundartgedicht in alemannischer Sprache von Helmut Heizmann umrahmten die Vernissage. Die Freiluft-Kunst ist bis Frühjahr 2021 am Philosophenweg zu betrachten. Im Sommer bieten Künstler aus den Reihen von »ARTist« wieder Sonderführungen an.
Zur Person
Die teilnehmenden Künstler

Die ausstellenden Künstler sind: Elfi Bayer (Oberkirch), Claire Brengard (Molsheim), Jean-Claude Erbrech (Heiligenberg), Helmut Heizmann (Gengenbach), Gerlinde Herold (Berghaupten), Bosiljka Jankovic (Gengenbach), Juliane Jung (Gengenbach), Heike Kalt (Haslach), Holger Krellmann, (Offenburg), Claudia Lehmann (Berghaupten), Otto Lohmüller (Gengenbach), Ursula Maurer (Gengenbach), Ernest Muller (Wolxheim), Odilo Müller (Oberkirch), Helma Pallek (Berghaupten), Marianne Quirin (Grendelbruch), Heide Roussel (Heiligenberg), Georges Saur (Obernai), André Pierre Schmitt (Straßburg), Isabella Simic (Gengenbach), Rüdiger Stadel (Gengenbach), Ingrid Trontin (Straßburg), Ewald Weinand (Offenburg) und Dieter Wissing (Gengenbach).

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Nahmen an der Vernissage des Künstlervereins »ARTist«auf der Wolfslache teil (von links): Helmut Heizmann, Bosiljka Jankovic , Claudia Lehmann, Dieter Wissing, Claire Brengard, Heike Kalt, Juliane Jung, Heide Roussel, Gerlinde Herold, Rüdiger Stadel, Holger Krellmann, Ingrid Trontin, André Pierre Schmitt, Helma Pallek, Otto Lohmüller, Ursula Maurer. ©Richard Brengard